Samstag…

Posted by Julian on August 19th, 2007 filed in Allgemein, USA, Das Besondere im Alltaeglichen

Ist oder war heute. Toll, oder?

Das heisst, ich hab morgen frei. Das trifft sich grad gut, denn mein kleines Schwesterchen Laura ist heut hier angekommen…
Aber erst grad erst vorher, also gibts da noch nicht so arg viel zu berichten.

Und sonst eigentlich auch nicht so richtig. Also es gibt immer wieder mal Kleinigkeiten die einfach anders und berichtenswert sind, ich koennte den ganzen Tag schreiben. Eigentlich. Aber dazu hab ich gar keine Zeit. Denn so leid es mir fuer euch meine lieben Leser tut, ein Bier mit meinen Kollegen ziehe ich dem schreiben doch vor.

Na gut, Langweile ich euch mit meinen Erlebnissen der letzten Zeit. Am Pazifik war ich mal wieder. Ich lass da mal wieder Bilder sprechen, weil so richtig erlebt haben wir eigentlich nichts. Wetter war ungefaehr so warm wie es auf den Bildern ausschaut und ich war endlich mal drin in dem Tuempel…

Aber nichts berichtenswertes passiert. Zumindest kann ich mich an nichts erinnern…

Viel interessanter war da schon der Tag davor. Da haben der Dirk und ich mal wieder unsere Sachen in den Van geschmissen und sind losgefahren. Das Ziel hiess Post Canyon und war irgendwann auch gefunden (langwieriger Prozess…). Dabei hab ich gemerkt das so Hinterradantrieb und ein einigermassen kraeftiger Motor (der ist immerhin fast so gross wie meine drei bisherigen zusammen…) auf Schotter richtig Spass machen koennen. (Inzwischen hab ich herausgefunden da man auch auf trockener Strasse mit qualmenden Reifen abbiegen kann oder alternativ ein bisschen driftet. Drehmoment macht Spass!)

Ja, genau, da oben angekommen war ich erstmal total im Arsch. Man parkt zwar praktischerweise mit dem Auto oben, aber die vorangegangene Nacht war ein wenig kurz…

Man kann Mount Hood (da muss ich auch noch hin) im Hintergrund erkennen.
Anfangs kam eine recht schnucklige Passage:

Allerdings lief bei mir durch den Schlafmangel noch gar nichts. Das Radl hat sich einfach seltsam angefuehlt, es war keine Traktion da und ueberhaupt ging nichts. Ja, kurz nach dem Foto hab ich dann auch erstmal auf dem Bauch gebremst. Groesstenteils. Die letzten Reste der Bremsenergie habe ich aufgebracht indem ich Kopf vorraus gegen einen Baum gerutscht bin. Aber nix passiert. War nicht schnell. Traktion war da ueberhaupt keine da. Loser Sand auf festem Sand ist eien tueckische Kombination.
Ein Stueck spater kamen dann ein paar Spruenge, hab ich einfach ausgelassen:

Aber der Dirk hat sich an ihnen vergnuegt (leider hatten wir nur meine kleine Kamera dabei. Dirks macht schon bessere Fotos!)
Gesprungen bin ich eigentlich den ganzen Tag nicht richtig (ausser so ein paar kleine Sachen), aber einer anderen Herausforderung habe ich mich gestellt. Fahrradfahren auf Baeumen. Vor allem eine Psychische Herausforderung (man kann da auch ganz lustig runterfallen, auch darin hab ich erfahrungen gesammelt…):

Seltsamerweise macht das sogar Spass. Irgendwann kam noch ein schoener verwinkelter Trail wo man oefter mal ueber Holzkonstruktionen konnte oder musste. Der hat richtig Spass gemacht. Unten hab ich mich dann erstmal in den Strassengraben gelegt und auf unsere Sachen aufgepasst (=gepennt) waehrend Dirk den Rennwagen geholt hat.
Als Dirk mit dem Rennwagen da war haben wir die Raeder reingeschmissen und sind losgeachelt. Aber nicht lang. Dann hats gestunken. Angehalten. Bremse warm. Zu warm. Und es ging nicht lang genug bergab um die waerme zu rechtfertigen. Also Rad ab (aua, heiss) und nachkucken. Der Bremskolben war fest, die Bremse hat nicht mehr aufgemacht. Also abkuehlen lassen und dann Gewalt. Amerikanische Steine taugen nichts. Ich hab zwei an meinem Bremssattel zerschlagen. Dann noch ein bisschen Hebeln und schon war die Bremse wieder offen. Zusammenbauen, einsteigen, ausprobieren. Nein, das war wohl nix. Also bald wieder angehalten, Hirn eingeschaltet. Einen Plan erarbeitet: Bremse aufhebeln und dann heimfahren ohne die Bremse zu betaetigen. Das Problem war nur das Automatikgetriebe. Um von “P” zu “D” zu schalten muss man die Bremse leicht betaetigen. Also Motor an (Auto aufgebockt), Getriebe in “N” schalten, Bremse aufhebeln, Rad hinbauen, einsteigen, ohne Bremse zu betaetigen (also nur mit Handbremse) losfahren, 50 Meilen fahren, zuhause zum ersten mal auf die Bremse latschen.
Montag abend haben wir dann die Bremse zerleget. Ein verbogener Bremsbelag war das Problem. Aber weil wir schonmal dabei waren haben wir gleich neue Bremssaettel draufgemacht (inkl. Belaege 72$, also billiger als Konto ueberziehen. So ist das in Amerika…). Kommentar von Eddie anbetracht der doch etwas seltsamen Bremssattelbefestigung: “Zum Glueck sind dei Amis zu bloed was kompliziertes zu erfinden!”

Ja, jetzt laeuft der Dinger wieder. Und ich muss ins Bett!


6 Responses to “Samstag…”

  1. Simi Says:

    Echt geile pics! Da will ich au mal hin!
    Schönen Gruß, und ne coole Zeit mit deiner Sister!
    Simi

  2. Herman Says:

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