Und es kam schlimmer…

Posted by Julian on Juni 19th, 2007 filed in Allgemein, USA, Das Besondere im Alltaeglichen

Was gibts neues im Land der untergehenden Sonne? Weitere Frustration… Am Freitag hab ich nach der Arbeit noch a bissle mit nem Kollegen geschwätzt und hab dabei erfahren das mein Jeep (also der den ich an so manchem Wochenende haben sollte) in Vegas ist. Ohne mir. Aber bevor ich mich darueber aufreg muss ich erstmal mit dem Boss reden. Ueber wie lang und so. Ausserdem, wer braucht schon ein Auto wenn man ein Fahrrad hat. Also erstmal nach Hause Radeln, aufs Bett (mein einziges Möbelstück - und das “mein” trifft gar nicht zu…) schmeissen, Computer an, E-Mails… irgendwann treff ich meinen Mitbewohner: “Do you want to go to Bend?” “Hmmm, wann gehst du denn?” “In a couple of minutes.” Bisschen kurzfristig. Aber mir viel nix ein was ich am Wochenende vorhatte, also: “OK”. “Wie schauts Wetter aus?” At night 35 degree.” (Da hätte ich etwas mehr denken sollen als nur: Scheiß amerikanisches System… Doch dazu später mehr). Bend, was macht man in Bend eigentlich? Um ehrlich zu sein, hatte ich keine Ahnung. Also nachfragen: “Was soll ich einpacken?” “Bike.” Das Mountainbike, das ist gut. Sehr gut. Das wird meine erste Mountainbiketour in den USA (wobei, die eine oder andere meiner Rennradtouren wär auch schon als Mountainbiketour durchgegangen…). Aber ich hab nicht mal Klickpedale auf dem Bock. Hab dann nach nem Pedalschluessel gefragt, hat er. Losgegangen, Pedalschluessel suchen. Keinen Gefunden, dafuer aber Klickpedale (das was er als Pedalschlüssel benutzt hat war eigentlich ein Konusschlüssel, praktisch zu wissen das sowas im Haus ist…). Also Pedale einpacken, paar Sachen (inkl. meiner fast gesamten Lebensmittelvorräte, 3 Bananen und ein 3/4 Brot. Erdnussbutter und Marmelade hab ich dagelassen) in den Rucksack stopfen, alles ins Auto schmeissen und los gehts, zum Bike-Shop. Er nen zweiten Dachgepäckfahrraddingsbums kaufen, ich nen Pedalschlüssel. Dann nochmal zurückfahren, natürlich was vergessen. Macht aber nix, wir werden ehh nicht mehr im Hellen ankommen. Vorm Haus dann gleich noch den Dachgepäckträger aufs Dach geschmissen und wieder los. Zum Supermarkt:


War übrigens ne Schweinearbeit das schwere Rad (so 17-18 kg grad) da hoch zu bringen. Paar Lebensmittel einkaufen (ich natuerlich zu wenig). Tortillia Chips und Chunky Salsa war übrigens die Entdeckung des Wochenendes!
Dann wieder los, über Frauen geredet. Er hat grad Schluss gemacht, oder sie. Die Amerikanische Terminologie ist da nicht so eindeutig (we broke up). Einen Satz hat er gesagt, der richtig schön beschreibt, wie man sich manchmal mit Frauen fühlt: “You know there´s something going on, but you don´t know what´s going on.” Man weiss, das was schiefläuft, aber man hat keine Ahnung was schief läuft. Kann ich (auch grad) gut nachvollziehen… Nachdem das mit den Frauen abgehakt war hat sich das Gespräch wieder in seichtere Bahnen bewegt. Lässt sich mit zwei Worten zusammenfassen: “Damn skippy!” Stört mich übrigens überhaupt nicht, das das keiner von euch versteht…
Irgendwann (Mitternacht) sind wir dann auch angekommen, haben uns einen Nachtplatz gesucht (draussen, Wald, niemand da…). Er hat mit dem Hund im Auto geschlafen und ich draussen unter dem Sternenzelt. War doch ein bisschen frisch, aber es ging noch. Am nächsten Morgen erstmal einen netten Trail suchen (auf der Karte) und hinfahren. Wir haben uns für einen an der Flanke des Mt. Bachelor (ca. 2700m, ein erloschener Vulkan, wie fast alles hier) entschieden. Auf ca. 1900m gings los (aber tendenziell eher nach unten). Dort wos nicht windstill war wars schon recht frisch. Aber sobald wir im Wald waren war kurze Hose und ärmellos optimal. Die ersten 500m Trail waren auch echt spassig. Dann kamen wir irgendwann allerdings an eine Langlaufloipe (oder den Feldweg der im Sommer davon übrig ist). Leider haben wir nicht gesehen, das der Trail einfach gradaus über den Schneehaufen führt sondern sind in das Langlaufloipensystem abgebogen. Und da haben wir uns dann erstmal einen halben Tag lang verfahren. Das war ein Scheiß. Lauter langweilige Feldwege. Es gab nur zwei erzählenswerte Begebenheiten: Zuerst sind wir an einem Skilift vorbeigekommen. Kirk hat gemeint: “Lets go up with this. Do you know how to operate it?” Es war ein technisches Gerät (ein Doppelmayr aus Österreich übrigens…), da gibts für den Inginieursstudenten nur eine Antwort: “Enn klar!”. Also hinmaschiert. Tür vom Lifthäuschen aufgemacht und erstmal gewundert das die nicht abgesperrt ist. Anschließend mal reinkucken. Kirk die alte IT-Tucke hat sich erstmal über den WLan-Router gefreut der da drin rumlag (neben noch ein bisschen anderem Netzwerkkrempel glaub ich). Ich hab erstmal so nen Liftprospekt gefunden und eingepackt und mich anschließend dem Bedienfeld zugewendet. Erstmal kucken wo sich das Ding einschalten lässt. Ahh, Schalter gefunden, betätigt und plötzlich läuchten überall LEDs:


Das war irgendwie noch krasser als im russischen U-Boot rumspielen…
Aber weiter hab ich mich dann doch nicht mehr getraut. Also einfach wieder abschalten und mit Beinkraft hochstrampeln.
Später ist dann Kirk mal ein paar Meter vor mir gefahren, recht zügig in ein Schneefeld gefahren. Dieses hat sein Vorderrad recht zügig abgebremst, woraufhin seine Bindung ans Fahrrad zügig aufgegeben hat. Ein perfekter abgang über den Lenker. Er ist so in 1m Höhe in perfekter Froschhaltung schiefliegend durch die Luft gesegelt. Und dank Schnee hat er sich nicht mal wehgetan (und ich konnte mich guten Gewissens erstmal schlapplachen). Um die Mittagszeit waren wir dann auch wieder recht nah am Auto. Also sind wir zur Mittagspause wieder zum Auto gefahren.
Nachmittags haben wir dann auf der anderen Seite des Schneehaufens den Trail weiterverfolgt. War ganz cool. Die breite war für einen Singletrail perfekt, aber die Kurven waren teilweise etwas unrhytmisch. Also schon ganz cool, aber ich bin schon (deutlich) bessere Trails gefahren. Ab und zu hab ich mal ein bisschen Gas gegeben um meine 1,2 kg Traktorreifen (Conti Diesel) auszuprobieren. Da geht schon einiges. Vielleicht liegt das auch am Untergrund (vor allem fester Sand, hab ich überhaupt keine Erfahrung damit), aber ich bin recht positiv überrascht von den Dingern (sie haben eigentlich einen schlechten Ruf… Sind halt billig und passen optisch gut ans Radl). Naja, für Bergauf sind sie einfach zu schwer. Da fühlen sie sich eher an wie Anker…

Irgendwann ging dann nix mehr. Alles voll mit Bäumen. Horizontal…

Auf die Blessurenliste lassen sich heut ein paar Kratzer (wiso stehen die blöden Bäume auch nicht aus dem weg?) und ein Sonnenbrand schreiben. Und dann noch ein paar Mückenstiche…Nichts worüber man sich sorgen braucht. Natürlich alles drei an ungefär der gleichen Stelle. Die Schultern scheinen schon recht exponiert zu sein…

Hab ich schon erzählt das das Gebiet da als Wüste bezeichnet wird? Es ist die High Desert. Wenn man von weitem kuckt schaut es aus wie ein Nadelwald. Wenn man näherkommt eher wie der Pinienwald in Italien am Strand. Es ist schon alles voll mit Bäumen (so Pinienzeug. Lassen ganz viele Zapfen fallen die lustige Geräusche beim drüberfahren machen). Aber ansonsten ist wenig Vegetation da. Eigentlich nur noch ein paar Büsche und Grashälmchen. Tiere springen noch ein paar rum. Einen Frosch hätte ich beinah zweimal überfahren (an der selben Stelle. Bei der Verfahrerei…), Erdhörnchen oder Streifenhörnchen oder sowas (ich kenn mich doch da nicht aus. Kann man ja nichtmal essen…) rennen Haufenweise rum und Eichhörnchen gibts auch. Und ein Reh ist mal vor uns davongesprungen (das norddeutsche springen ist gemeint, nicht das schwäbische…).

Abends sind wir dann wieder zurückgeradelt, haben die Räder aufs Auto geschmissen und sind einen Feldweg reingefahren, auf der Suche nach einem Nachtplatz. Irgendwann hatten wir auch einen gefunden und konnten den Sonnenuntergang geniessen:

Aber die wollte und wollte nicht untergehen. Dabei waren wir doch fertig und wollten ins Bett… Die Sonne blieb, aber es wurde kalt… Irgendwann wurde es dann kälter und hat angefangen zu dämmern. Eindeutig das Signal zu Bett zu gehen. Da mein Schlafsack ja nur so ein Leichtteil ist und nicht so richtig warm musste ich ein bisschen improvisieren. Also hab ich erstmal alles angezogen was ich dabei hatte. 2 Paar Socken (mit Löchern), eine Unterhose, eine Hose, ein Unterhemd, ein T-Shirt und ein Poloshirt. Die geliehene Isomatte ist natuerlich auch eher leicht und deshalb nur 3/4 lang (und undicht). Also musste ich die Verlängern. Zuerst die Radlhose für die Knie und danach die Schuhe für unter die Füsse. Anschliessend gings ans einpacken. Die Fleeceinnenjacke meiner (billigen, deshalb auch nur begrenzt effektiv das Fleece) meiner Jacke hab ich mir erstmal um die Füße gewickelt. Anschliesend mein Schlafsackinlet drübergestülpt (das ist so ein dünnes Seiden-Baumwollteil was kaum warm macht) und dann den Schlafsack und zum schluss noch den Aussenteil der Jacke um die Füße. Dann Schlafsackinlet und Schlafsack ganz normal über den Rest des Körpers ziehen, hinlegen und die Lippen frieren. Die Lippen? Die sind doch immer draussen. So ein Blödsinn, also ignorieren und schlafen. Irgendwann bin ich dann wieder aufgewacht. Es war kalt. Vor allem an den Armen (und an den Zehen). Meine Oma sagt immer, wer friert ist arm oder dumm. Hier war es eindeutig zweiteres. 35 Grad im amerikanischen System sind nämlich ein drittel von 100 Grad. Und da die Skala von ungefähr -17°C bis 37°C geht kann man ganz schnell ausrechnen das das irgendwo in der Nähe des Gefrierpunktes ist (man kann auch nachkucken und entdecken das es 1,1°C sind). Also Schweinekalt und ein guter Grund was wärmeres zum Anziehen und zum Schlafen mitzunehmen. Aber inzwischen wars zu spät dazu. Also weiter improviesieren: Die Arme, die Arme müssen mit ins Poloshirt. Allein das zu versuchen würde unter normalen Umständen schon warm machen. Irgendwann war es geschafft. Also die Arme waren drin, aber immer noch nicht warm. Also weiterexperimentieren. Umdrehen und auf die Arme drauflegen. Hat ein bisschen geholfen, allerdings war der Arsch jetzt Arschkalt. Aber das kann man erstmal ignorieren. Ein weiterer Vorteil war das die Kapuze des Schlafsacks so fast geschlossen ist. Nur noch ein schmaler Spalt zum Atmen. Wärmer geht nicht, also weiterschlafen (das keine Luft mehr in der Matte war hab ich auch einfach grosszügig ignoriert… Zuhause hab ich die Mördermatte liegen, lang, breit, dick und dicht und hier schlaf ich auf sowas…). Ging auch ganz gut. Kurz vor Sonnenaufgang wieder aufgewacht. Aber aufstehen lohnt sich noch nicht. So lang man sich nicht von der Sonne bescheinen lassen kann ists im Schlafsack wärmer. Also nochmal weiterschlafen. Um ungefähr 7 mal ernsthaft aus dem Schlafsack gekuckt und erstmal einen vereisten Busch gesehen. Zuerst hab ich mich gewundert was da auf den Blättern ist. Schließlich ist Juni. Andrerseits auch beruhigend. Meine Temperaturwahrnehmung ist doch nicht im Weicheiermodus (frieren im Juni ist für Weicheier…). Die Sonne war auch schon da, also aufstehen. Fotos vom Eis machen (alle verwackelt, zu sehr gezittert) und erstmal auf und ab marschieren. Kalt ist es immer noch, nach ner halben Stunde kann ich immerhin schonmal Fotos machen (und nach ner 3/4 Stunde hören meine grossen Zehen auf weh zu tun):
Busch mit Eis drauf:

Mein Bett. Das weisse hab ich ausgeatmet:

Und noch eine Gallone (3.7 Liter) Eis. Mit Luft drunter:

Naja, dann Frühstück (eine Scheibe Brot und eine Banane. Noch 2 Äpfel übrig für den Tag…) und einpacken. Und dann nach Sisters fahren. Das ist so ein kleines Kaff das nach 3 Vulkanen (North-, Middle- und South-Sister) benannt ist. Dort gibts noch was zum Radeln.
Ist auch ganz cool da. Die Trails sind ziemlich einfach, aber auch hier haben sie die perfekte Breite und einfach schön harmonische Kurven. Hier mal eine der schwereren Stellen:

Zuerst mal eine kleine 8-Meilen-Runde mit dem Hund. Naja, 8 Meilen laufen ist schon ganz ordentlich und dementsprechend hat der Hund hinterher gehechelt. Ich war allerdings grad erst warm (am Anfang hab ich mich ein bisschen Schlapp gefühlt, aber da gings auch ein bisschen bergauf). Hinterher nochmal los, auf die grosse Runde. 17 Meilen (plus ein paar Meilen verfahren). War einfach ein schöner Trail. Sandiger Grund (mir wie schon gesagt unbekannt, aber macht Spaß!), schöne Kurven (die bringen einfach das Grinsen ins Gesicht), Sehenswerte Landschaft (hier stehen ein paar schneebedeckte Vulkane rum) und Wüste (schwitzen ohne Nass zu werden). Ab und zu mal ein kleiner zwischensprint um die Reifen ans Limit zu bringen (hab ich nicht geschafft…), macht Spaß.
Irgendwann geht der Weg durch einen Bach (für den Kirk gibts auch ne Brücke…):

Dreimal musste ich durch das Ding durch, bevor er mich mal aufs Foto gekriegt hat. Dabei war ich nichtmal schnell.
Dann liegen mal ein paar Vulkanbrocken rum:

(Kleine Unterbrechung: Portland liegt ja auch in einer erdkrustentechnisch nicht so ganz ruhigen Gegend. Also da gibts ständig kleine Erdbeben. Allerdings kann man bei der Qualität der Häuser hier nie sagen, ob es jetzt tatsächlich ein Erdbeben war oder ob nur jemand gegen ne Wand gerannt ist…)
Ja, wo war ich stehengeblieben, achja, beim Radeln. Irgendwann hatten wir den höchsten Punkt erreicht und es ging zurück. Einfach a Draum. Fast die ganze Zeit leicht bergab, kaum Bremsen, wenig Gas geben. Und dazu die ganzen tollen Kurven. Die letzten 3 Meilen waren dann nur noch ganz leicht bergab und Kirk ist vor mir recht gemütlich gefahren. Hab mich also mal zurückfallen lassen hatte ihn aber recht bald eingeholt. Überholen ging nicht (Weg hat die perfekte Breite für einen Radler), anhalten und vorbeilassen lassen unterbricht den Rhytmus zu sehr. Also hinterhertuckern (so lahm wars jetzt auch wieder noch. Aber ich hätte halt 10% mehr als angenehm empfunden…). Irgendwann kam dann meine Gelegenheit. 7 Meter zweispurig (und ich bins ja von meinem Polo gewohnt mit lahmem Material zu überholen), also Energiereserven mobilisiert und einfach mal voll reinhauen. Hat funktioniert. Kirk war ein wenig überrascht, aber das macht ja nix. Naja, wenn man schon überholt wie ein gestörter muss man (meiner Meinung nach) auch dementsprechend weiterfahren. Also Leistung beständig bei 120%, in ein paar Kurven musste ich mal aufhören zu treten, aber ansonsten reinhauen was geht (und eigentlich war ich ja vorher schon fertig). Nach 400m war ich dann schon ein bisschen am Ende. Aber langsam fahren und einholen lassen war keine Alternative. Also weiter 120%. Irgendwann, nach endlosen 800m war ich dann auch am Auto und hab gehechelt wie der Hund nach seiner 8 Meilen Runde… Aber für 800 Meter hatte ich einen ganz ordentlichen Vorsprung (und das mit 3 mal so schweren Reifen…) Toll wars. Achja, es war grad mal 1 Uhr mittags. Und schon zwei Touren in den Beinen. Mit mehr Kondition und ohne Rückweg der noch absolviert werden muss wären also locker nochmal 2 möglich.
Anschließend Räder aufladen (dabei die schlimmste Verletzung des Wochenendes zugezogen, läuft aber immer noch unter Kratzer…) Rückfahrt, Räder waschen (wahren nur staubig, aber stehen halt in der Wohnung), Auspacken, Aufräumen und noch eine schöne Überraschung. Meine Mitbewohnerin hat ein neues Auto. Einen alten Volvo. Ungefähr das Modell das wir mal hatten (anderer Motor und sie hat Automatik). Das zweite Auto überhaupt das ich gefahren bin, das Ding, in dem ich den Umgang mit Kupplung, Gas und Bremse im Auto gelernt hab. Heute durfte ich sogar mal fahren. Zum ersten mal nach über 2 Monaten wieder Autofahren… Eigentlich nix besonderes!

Mehr Fotos wie immer im Fotoalbum…


14 Responses to “Und es kam schlimmer…”

  1. coole seite Says:

    Hey Julian,
    warum schreibst du mir nimma!

  2. Julian Says:

    Ja was soll ich dir denn wo schreiben?

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