So geil!

Posted by Julian on November 2nd, 2011 filed in Allgemein

Es ist Freitag Abend, 1:30, ich muss dringend ins Bett.
Es ist Samstag Morgen, 4:00, der Wecker behauptet ich müsste aufstehen. Danach noch ein paar Sachen packen, ins Auto schmeissen und los geht es. Um 6 (naja, was halt fünf ist wenn man so pünktlich ist wie ich) lad ich unterwegs den Max ein, um 10:58 kann ich zum ersten mal das Mittelmeer sehen, eine halbe Stunde später sind wir angekommen. Finale Ligure, der Traum meiner Winternächte, meine ungefähr fünfte Heimat, ein Küstenort, der eigentlich nicht so viel kann, aber so viel Spaß macht, weil was er kann, das ist Mountainbiken, und das dafür so richtig.
Leicht übermüdet und deutlich überdreht sagt man da doch erstmal den anderen hallo: “Hallo” und schmeisst sich aufs Radl. Mein Hirn befindet sich in einer Phase kommunikativ höchst kreativen Desktruktismuss. Nach ner Stunde wunder ich mich dann schon warum mir eigentlich noch keiner eine gelangt hat oder zumindest beleidigt ist. Aber sie lachen blos und freuen sich. Und dazu gibt es ja auch guten Grund, so unterhaltsam wie ich bin… ähh, die Sonne scheint, es ist warm, die Trails sind geil, die Fahrräder laufen (Haha, der eine, also, ich guck mir so sein Rad an, kenn ich ja schon seit Jahren, die Gabel schaut halt irgendwie dicker aus, frag ihn also so: “He, hast du ne neue Gabel?” Er schaut ein wenig verwirrt und dreht sein Radl ein bisschen zu mir: “Guck nochmal!” Ich guck nochmal, “Ups”, Ja, die Gabel war neu, jedoch der Rahmen auch, und beides hatte eine komplett andere Farbe… nunja, man kann ja nicht alles merken).

Nunja, und dann waren wir halt Fahrrad fahren. Nichts besonderes, ausser halt dass es saugeil war. Exorbitant. Erster Tag war noch ein wenig verpeilt und so, hatten ja kaum geschlafen. Am Zweiten, da ging bergauf einfach mal gar nichts, die Guten durften dann glaub ich richtig warten oben. Haben dann aber so über meine Wampe gelästert dass ich da überhaupt gar kein Mitgefühl dafür aufbringen kann. Nicht mal ein klitze kleines Bisschen. Runter musste dann nur noch die eine Hälfte warten.
Am dritten Tag mittags fings dann an richtig gut zu laufen. Da hab ich mir abends dann sogar noch den Bonus gegönnt. Und da bin ich dann in einen Zustand gekommen, den die anderen “God-Mode” nennen, was mir jedoch zu blasphemisch ist. Spaß machts mir jedoch trotzdem. Ihr könnt euch das ungefähr so vorstellen: Man fährt da so um eine Kurve aufm Trail, auf Schotter und beide Reifen rutschen. Das stört aber nicht im geringsten, weil sie rutschen nur ein wenig und man weiss, dass man noch mindestens ein 3/4 km/h schneller fahren könnte bevor man abfliegt. Absolut ausreichende Reserven also. Man weiss es allerdings nur so unterbewusst, weil bewusstes Wissen, Denken und Handeln ginge zu langsam, viel zu langsam. Achja, das ganze übrigens bei Dunkelheit und mit Lampe am Rad. Und da die ganze Geschichte unterbewusst abläuft hat man nebenher noch Zeit sich die Lichter im Tal und die tollen Farben am Himmel anzuschauen, die die letzten Sonnenstrahlen an den Himmel zaubern…

Haja, und dann mussten wir irgendwann wieder zurück. Leider. Ich wär richtig gern länger geblieben und als wir dann bei Chur wieder in den heimischen Nebel eingetaucht sind hat mich die Gegend hier grad mal angeekelt…

Fotos, naja, wir haben leider viel zu wenige gemacht dies mal (aber das Fahren war einfach viel zu geil):

Ankunft bei Sonnenschein:
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Kerl mit grüner Hose fliegt:
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Das neue Rad, dass ich zunächst nicht von nem weissen unterscheiden konnte:
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Neuling Nummer 1:
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Enge Hosen sind schon viel praktischer:
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Der weitaus schönere Neuling hats leider nicht zu nem vernünftigen Foto gebracht:
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Start am Morgen:
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A bissle posen:
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Gruppenfoto:
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Der Mann mit der grünen Hose mit der anderen grünen Hose:
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Dank meinem exorbitant schweren Hirn flieg ich leicht mal etwas kopflastig:
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(Die neue Gabel funktioniert top!)

Wenn man da nicht so belastet ist schaut das so aus:
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Der Luftpostbote bei der Arbeit:
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(Da Liteville so billige Rahmen aus Taiwan exorbitant teuer verkauft können sie sich sogar diesen Versandweg leisten…)

Unser Mann fürs Bier:
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Hatt diesmal eher auf anderen Feldern gerockt:
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Ich sag nur, zwei Wünsche auf einmal…

Damit wir auf der Rückfahrt nicht so stinken haben wir dann noch ein wenig U-Boot und Tanker gespielt…
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10 Responses to “So geil!”

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